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Gänge

Sie machen das Mountainbike erst zu dem, was es ist: ein allen Situationen und Steigungen gewachsenes Gefährt, dem durch Daumendruck der jeweils passende unter 21 Gängen zugeordnet wird (wenn nicht Invers-Schaltung). Das Problem liegt nur darin, diesen genau passenden zu finden; immer wieder hört man von Bikern, die sich verschaltet haben und dadurch mitten im Aufstieg zum Kilimandscharo oder Aconcagua steckengeblieben sind. Dabei ist das doch alles so einfach! Man muss nur wissen, dass man vorne ein dreifaches Kettenblatt (zum Beispiel 28/38/48) und hinten einen Siebener-Zahnkranz (13/30) hat, außerdem sollte man die Gänge kennen, die sich überschneiden, weil das gleiche Übersetzungsverhältnis herauskommt, und auch die, die man besser nicht schaltet, weil die Kette dann diagonal läuft und sich schnell abnutzt. Der Biker, der über Stock und Stein bergwärts strebt, muss also geschnallt haben, dass das 28er Blatt mit einem 15er Ritzel ungefähr den gleichen Vortrieb ergibt wie das 38er mit dem 20er oder das 48er mit dem 26er. Wobei er sich gleichzeitig im klaren darüber zu sein hat, dass er die Übersetzung 28/15 ebenso wie die 28/13 und die 48/26 besser gar nicht schaltet, weil das der Kette schadet. Auch bei 28/17, 38/23 und 48/30 kommt fast das gleiche heraus. Wobei er allerdings 48/30 vermeiden sollte (KETTE!!), ebenso wie 48/26. Ist doch alles ganz einfach oder? Unterm Strich kommen dabei, bei 21 nominellen, 12 wirklich verwendbare Gänge heraus. Aber das ist doch schon was! Und im Übrigen soll ja bald die 30-Gänge-Schaltung kommen, und dann wird alles noch viel einfacher….

 

 

Gasthof

Nahrungsversteilungsstelle, die der echte Bike-Freak fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Werden dort doch Speisen und Getränke abgegeben, die, vor allem nach zwanzig schweißtreibenden Kilometern, enorm gut schmecken, schwer im Magen liegen und was die Getränke betrifft, schnell ins Blut übergehen. Die Folge ist ein angenehm warmes, sattes Leckt-mich-doch-alle-am-A.-Gefühl, das auch den dynamischsten Biker in einen gemütlich strampelnden Sonntagsradler verwandelt. Es soll allerdings auch Mountainbike-Besitzer geben, die gerade einen solchen Tour-Abschluss für den Höhepunkt ihres Unternehmens halten.

 

 

Geier

Die einen kreisen überm Gebirge und lauern auf Biker, die beim Betrieb ihres Gerätes den sicheren Untergrund verlassen haben, die anderen kreisen über der Stadt und lauern auf Biker, die beim Kauf ihres Gerätes den sicheren Kontostand verlassen haben.

 

 

Geist

Er ist bekanntlich willig, aber das Fleisch… Mann O Mann!

 

 

Geländegängig

Jeder Biker sollte es sein. Nur so kann er es schaffen, sein Bike wieder in gewohnte Gegenden zu schieben.

 

 

Gelegenheitskauf

Er heißt so, weil dies für den Verkäufer die letzte Gelegenheit ist, das Ding loszuwerden, bevor es auseinanderfällt.

 

 

Gelenke

Im Gegensatz zu den beweglichen Bike-Teilen kann man sie nicht schmieren. Und das rächt sich eines Tages…

 

 

Gene

Von der Haarfarbe bis zur Schuhgröße, vom Intelligenzquotienten bis zum Durchhaltevermögen – alles ist in den Genen festgelegt. Wenn wir also schon auf halber Strecke schlappmachen oder bei Abfahrten das große Zittern kriegen, so können wir im Grunde gar nichts dafür. Schuld sind nur unsere Gene, in denen ist das so festgelegt.


Gepäckträger

Was soll dieser Begriff hier Überhaupt?? Ist das ein Buch für Biker oder Gruftis? Gepäckträger!! Womöglich noch mit Picknickkorb obendrauf! Nein, also wirklich!

 

 

Geschwindigkeit

Sie ist, wie schon Einstein herausfand, relativ. Demzufolge sollte man sich keine Gedanken machen, wenn ein anderer Biker an einem vorbeizieht, denn es ist anzunehmen, dass ihm relativ bald die Luft ausgeht.

 

 

Gesundheit

Biken ist, darüber sind sich alle einig, sehr gut für die Gesundheit. Denn man muss schon enorm gesund sein, um alles durchstehen zu können.

 

 

Gewicht

1.  Des Mountainbikes: Steht in direktem Zusammenhang mit dem Preis. Jedes Kilo weniger muss teuer bezahlt werden.

2.  Des Mountainbikers: Steht in direktem Zusammenhang mit dem Preis. Jedes Kilo mehr muss teuer bezahlt werden.

 

 

Gipfel

Höchster Punkt  eines Berges, in der Regel mit einem sogenannten Gipfelkreuz versehen. Es wurde errichtet, um den heraufgekeuchten Bikern das Anlehnen ihres Geräts und das Sprechen eines kurzen Stoßgebets vor der Abfahrt zu ermöglichen.

 

 

Gleichgewicht

Man dachte eigentlich immer, man könnte es problemlos halten. Bis man das Mountainbike kaufte und die erste kleinere Tour unternahm.

 

 

Gravitation

Die Anziehungskraft, die von allen Himmelskörpern ausgeht, bei der Erde Schwerkraft genannt. Entdeckt hat sie Sir Isaac Newton, der so zum Erfinder des Downhill-Race wurde. Denn ohne Schwerkraft würden wir sonst wohin fahren, nur nicht abwärts. Ist doch logisch, oder??

 

 

Grillen

1.  Lautstarke Tierchen, die einem früher mit ihrem Gezirpe auf die Nerven gingen. Dank moderner landwirtschaftlicher Insektenvernichtungsmittel herrscht jetzt endlich Ruhe.

2.  Fleischzubereitung unter starker Rauchentwicklung, die oft den Abschluss einer Bike-Tour bildet. Sie hat zwei Vorteile: Einmal kann man wegen des Gewichts der dazu nötigen Gerätschaften nur in flachem Gelände fahren, und zum zweiten braucht man sich bei der Nahrungsmittelauswahl keine große Mühe zu geben; es schmeckt eh alles nach Ruß.

 

 

Großstadt

Für Mountainbikes besonders geeignetes Revier. Diese Feststellung ergibt sich zweifelsfrei aus der Tatsache, dass dort weit mehr dieser geländegängigen Zweiräder unterwegs sind als in der freien Natur.

 

 

Gummi

Der Biker führt ihn in der Regel in Form von Schlauch, Reifen und Bremsgummi mit sich. Ob er ihn auch noch in anderer Form mit sich führt, hängt von seiner Begleitung und von seinem Ziel ab.

 


 

 


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