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Radler

Vorform des Bikers. Verhält sich zu diesem wie der Gorilla zum Homosapiens.

 

 

Rädelsführer

Anführer einer Bikergruppe; derjenige also, der die Richtung bestimmt und den man, wenn’s die falsche war, zur Sau machen darf.

 

 

Rahmen

Das, was das Ganze zusammenhält. Deshalb hat die Industrie auch keine Kosten und Mühen geschaut, ihn unter Einsatz modernster technischer Mittel herzustellen und uns dies unter Einsatz modernster sprachlicher Mittel begrifflich zu machen. Und irgendwann wird auch dem letzten Biker klar sein, dass nur ein Rahmen mit Alu- oder Cro-Moly-Rohren, selbstverständlich double-batted, nahtlos gezogen und supersteif, mit Elevated Chainstay und Tange-Rohren in Semi-Sloping-Geometrie, doppelt konifiziert, wärmebehandelt und pulverbeschichtet, aus Carbon, Titan und Boron, kreuzoval, torsionssteif und oversized, das richtige Handling bringt.


Rasterschaltung

Praktischer Schaltmechanismus, bei dem der Schalthebel an vorgegebenen Punkten einrastet. Dass dann auch der diesem Punkt entsprechende Gang drin ist, kann man allerdings nur hoffen.

 

 

Rausch

Für den Biker kommen nur zwei Arten von Rausch in Frage: der Geschwindigkeits- und der Höhenrausch. Oder sollten wir da unvollständig informiert sein.

 

 

Recycling

Wiederverwertung von schon Gebrauchtem und für den ursprünglichen Verwendungszweck nicht mehr Einsetzbarem. Ausgediente Mountainbiker werden häufig zu Skatklopfern, Bikemärchenerzählern, Spazierstock-Wanderern oder Demonstrationsobjekten für Orthopäden recyceld.

 

 

Reiseapotheke

Auf längeren Touren sollte man sie immer mitführen. Ihr Umfang kann, der Gefahrlosigkeit des Mountainbike-Sports entsprechend, gering sein. In Normalfall genügt es vollauf, sie in einem hinterherfahrenden Jeep zu verstauen.

 

 

Rennradler

Ebenfalls bunt gewandeter, der sich auf zwei Rädern fortbewegender Zeitgenosse, der die Unverschämtheit besitzt, auf glatten Straßen schneller zu sein als die Mountainbiker. Und das nur mit läppischen zwölf oder vierzehn Gängen! Im Gelände allerdings, tröstet sich der überholte Biker, würde er schnell alt aussehen. Leider ist er dort nie anzutreffen.

 

 

Routenwahl

Vorbereitung des nächsten Bike-Unternehmens. Eine Menge wichtiger Punkte muss dabei berücksichtigt werden. Die voraussichtlich zu bewältigenden Steigungen beispielsweise. Sie müssen groß genug sein, um bei den Kollegen und am Stammtisch damit prunken zu können, aber auch nicht wieder so extrem, dass man riskiert, den Zielpunkt schmachvoll schiebend zu erreichen. Ferner muss die Routenwahl, sofern man nicht allein fährt, sich natürlich nach der Kondition des Schwächeren richten, und das ist ausgesprochen angenehm. Denn man hätte ja gekonnt, aber man durfte nicht… Ebenfalls sehr wichtig ist die Festlegung des Pausenpunkts, auch Gasthof genannt. Die Qualität des dort Gebotenen spielt dabei eine große Rolle, außerdem sollte er so gewählt werden, dass nachher nur noch flache Strecken zu bewältigen sind (siehe auch Gasthof)

 

 

Rucksack

Wichtiges Utensil, besonders bei kurzen Flachlandtouren. Verleiht es doch seinem Träger das respektheischende und sportliche Flair des von weither und weit oben Kommenden. Man sieht ihm ja nicht an, dass er es nur bis zum nächsten Wirtshaus geschafft hat.

 

 

Rundkurs

Bike-Tour, nach deren Absolvierung man wieder an den Ausgangspunkt zurückkehrt. Und nur ausgesprochene Miesmacher fragen sich dann, warum sie denn die ganze Schinderei überhaupt auf sich genommen haben.

 


 

 


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