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Salbe

Der Biker benötigt sie an beiden Enden. Oben, um sich gegen den Sonnenbrand, unten, um sich gegen Wundscheuern zu schützen. Er sollte nur darauf achten, die Salben nicht zu verwechseln.

 

 


Salto

Beliebte Freestyle-Figur, besonders gerne von Linkshändern vorgeführt. Denn sie sind es gewohnt, stärker am linken als am rechten Bremshebel zu ziehen – und da dies die Vorderradbremse blockiert, ergibt sich diese hübsche Einlage ganz von selbst.

 

 

Schnellspanner

1.  Knebelvorrichtung, die es ermöglicht, die Sattelhöhe zu verstellen und die Räder schnell ein- und auszubauen

2.  Mountainbiker, der sein Gerät nach den ersten frustrierenden Erfahrungen schnell wieder verkauft.

3.  Voyeur, der nur kurz hinguckt.

 

 

Schokoladenseite

Nach dem Wiegetritt. Ist die Seite an der man dreckig ist, nachdem man sich auf die jeweilige gelegt hat (siehe Wiegetritt).

 

 

Schutzbleche

Zubehör, das den sportlichen vom gemütlichen Biker unterscheidet. Das denkt wenigstens der sportliche. Der fährt vielleicht auch nicht extremer als der mit Schutzblechen ausgestattete, aber der bei schlechtem Wetter hochgeschleuderte nasse Dreck, der sein Trikot von oben bis unten ziert, verleiht halt schon ein ganz anderes Image. Vom Hexenschuss gar nicht zu reden.

 

 

Schutzengel

Geflügelte Beschützergruppe, auch bisher schon sehr überlastet. Seit dem Aufkommen des Mountainbike-Sports bricht der Service manchmal völlig zusammen.

 

 

Schwerpunkt

Jedes Ding, jedes Lebewesen hat einen. Beim Menschen sitzt er, allen Diäten zum Trotz, so ungefähr in der Mitte und wird beim Radfahren auf den Sattel gehievt. Da kann er dann, so wie wir das gewohnt, auch bleiben. Nicht so beim Biken! Da wird der Schwerpunkt zur aktiven Mitarbeit benötigt – und das fällt manch einem ganz schön schwer. Denn beim steilen Anstieg, um das Vorderrad am Boden zu halten, muss der Sattel runter und nach vorne – aber nicht zu weit, weil sonst das Hinterrad durchdreht. Und wenn’s bergab geht, also downhill, muss er, der Schwerpunkt, ob er will oder nicht, nach hinten, und das ganz schön weit, bis er freischwebend überm Hinterrad hängt. Denn sonst steht der Biker Kopf. Kein Wunder, dass so mancher bisher ausschließlich ans sitzen gewöhnte Schwerpunkt diese Strapazen nicht mitmachet, den Gehorsam verweigert und den schnellen Bodenkontakt sucht, um endlich wieder zur Ruhe zu kommen.

 

 

Seilbahn

Komfortables Transportmittel, dessen Vorzüge immer mehr Biker entdecken. Wenn andere Seilbahnnutzer sich dadurch etwas beengt fühlen, so dokumentieren sie damit nur Intoleranz und sollten deshalb nicht beachtet werden. Lockt doch am Gipfel ein Downhill-Race, zu dem man alle Kräfte benötigt (siehe auch Abfahrt).

 

 

Show

Der Mountainbiker betreibt seinen Sport ausschließlich zur körperlichen Ertüchtigung und zur Selbstverwirklichung, was immer das sein mag. Und nicht „for show“ kapiert? Wenn wirklich ein paar Bekannte begeistert zugucken, wenn er, schrill gewandet, einen Bunny Hop zelebriert oder total stark um die Kurve shreddert, wenn sie das auch noch fotografieren oder videofilmen – was kann er, der Biker schon dafür? Schließlich hat er nur ganz zufällig hierher bestellt.

 

 

Sisyphos

Alter griechischer Mountainbiker, der immer wieder den gleichen Berg hinaufkeucht.

 

 

Skipiste

Ideales Gelände für sommerliche Bike-Abfahrten. Da darauf sowieso nichts mehr wächst, stellen sich zu dem Tal Rasenden weder Baum noch Strauch noch Fels in den Weg.


Slalom

Beliebter Biker-Fahrstil, der dazu dient, zwischen Spaziergängern und Wanderern zügig voranzukommen. Als Trainingsgelände für diesen Stil eignen sich am Besten städtische Fußgängerzonen.

 

 

Sonnenbrille

Zubehör, bei dem das Aussehen wichtiger als das Durchsehen. Fetzige Farben, dynamisches Styling und eine modisch schmale, windschnittige Form zeugen vom vorwärts und aufwärts strebenden Elan ihres Trägers. Wenn er deshalb mal zu einer Kuh „Hallo!“ sagt, weil er sie für einen Biker im Flecken-Trikot hält, hat das nichts zu besagen.

 

 

Speichenreflektoren

Sie sind, wie auch noch andere angeblich sicherheitsfördernde Kinkerlitzchen, vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Aber was ein echter Biker ist, den lassen solche Vorschriften kalt. Wer mit 40 prozentigem Gefälle, tiefen Schlammlöchern und wilden Oberförstern fertig wird, der wird wohl auch noch ohne derartige Hilfsmittel im nächtlichen Straßenverkehr zurechtkommen. Denkt er.

 

 

Steil

Grundsätzlich gilt die Biker-Devise „Je steiler, desto geiler“. Die jeweils bezwungene Steigung wird in Prozent gerechnet. Erzählt der Biker seinen Freunden, Bekannten und Kollegen davon, ist es durchaus legitim, im Interesse einer eindrucksvollen Darstellung des Geleisteten, den bescheiden angenommenen Prozenten noch die mittlere Tagestemperatur oder die Schuhgröße des Bezwingers hinzuzurechnen.

 

 

Steuersatz

Verbindung aus der Komponente Gebelschaft-Lenker und dem Steuerrohr des Rahmens. Wie das Finanzministerium bekanntgab, soll er in Kürze erhöht werden.

 

 

Stoßdämpfung

Dient dem Abfedern beziehungsweise Absorbieren der vom unebenen Untergrund ausgehenden Stoßwellen. Sie beginnt bei den Reifen und setzt sich nach oben hin über Rahmenstoßdämpfer – so vorhanden -, Steißbein und Bandscheiben bis zum Gehirn fort. Ungeklärt ist noch, wo dabei die meisten Dauerschäden entstehen.

 

 

Straßenlage

Wichtige Eigenschaft des Bikers. Denn wenn er nach einem Abgang vom Gerät auf der Straße landet, ist es sehr wichtig, dass er dabei auch die richtige Lage einnimmt. Am Besten hat sich die tragbarengerechte gestreckte Rückenlage bewährt.

 

 

Sturz

Der Biker stürzt nicht! Im Übrigen siehe unter „Abgang“!

 

 

Sturzhelm

Er dient dem Schutz für Biker wichtigsten Körperteils und sollte deshalb bei allen waghalsigen Touren getragen werden. Daher sieht man ihn auch besonders oft auf Bikern, die gemütlich durch Wald und Feld pedalieren.

 


 

 


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